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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2017-04-30

Ziel einer geplanten Studie ist die wissenschaftliche Untersuchung von innovativen Unterteilungen in Pflanztöpfen. Es soll untersucht werden, ob durch Stege eine wirksame Unterbrechung des Wurzelraumes möglich ist und dadurch die Langwurzelausbildung unterbunden sowie die Haarwurzelbildung optimiert werden kann. In einer Studie könnte durch Versuche mit mehreren Pflanztopf-Prototypen aus Keramik, bei denen die Stege zur Unterteilung des Wurzelraumes in verschiedenen Varianten (kurz bis lang, niedrig bis hoch, schmal bis breit) ausgeprägt sind, erstmals wissenschaftlich untersucht werden. Damit wäre es möglich, die Wirksamkeit von Einbauten in Pflanztöpfen wissenschaftlich nachzuweisen. Weiters wäre es denkbar, durch Stimulation der Haarwurzelbildung auch positive Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit nachzuweisen. Damit könnten die Folgen von Stress (durch fallweise Trockenheit, fehlende Bewässerung sowie ungünstige Standorte) zumindest verringert werden und zur Resistenz der Pflanze beitragen. Dies könnte sowohl für Innenpflanzen als auch für Balkon- und Terrassenpflanzen von Vorteil sein.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2023-04-30

ECOBREED wird die Verfügbarkeit von Saatgut und Sorten für die biologische Landwirtschaft verbessern. Die Arbeiten werden sich auf vier Kulturarten welche eine bedeutende Rolle in der biologischen Landwirtschaft darstellen erfolgen: Weizen (Weich- und Hartweizen), Kartoffel, Sojabohne und Buchweizen. Das Projekt wird (a) Methoden, Strategien und Infrastruktur für eine biologische Pflanzenzüchtung erarbeiten, (b) Sorten bzw. Zuchtmaterial mit verbesserter Stressresistenz, Ressourcennutzungseffizienz und Qualität herstellen, (c) Methoden zur Herstellung von hochqualitativen Biosaatgut entwickeln. Die Ziele sind: • die Verfügbarkeit von Biosaatgut und -sorten zu heben • Merkmale zu identifizieren die besonders wichtig für Biosorten sind wie z.B. Nährstoffeffizienz, Unkrautunterdrückung, Allelopathie. • die Identifizierung von genotypischer und phänotypischer Variabilität in morphologischen Merkmalen, abiotischen/biotischen Toleranzeigenschaften und Qualitätseigenschaften die besonders für Biosorten von Bedeutung sind • Evaluierung von Merkmalen für eine erhöhte Unkrautunterdrückung • Optimierung der biologischen Saatgutproduktion durch verbesserte Agonomie bzw. Saatgutbehandlungen • Entwicklung einer partizipativen biologischen Pflanzenzüchtung • Entwicklung von verbesserten Bio-Zuchtlinien bzgl. Ernährungsqualität, Agronomie und Streßtoleranzen • Etablierung von Trainingsprogrammen im Bereich genomische Pflanzenzüchtung, partizipative Pflanzenzüchtung und Phänotypisierung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2019-12-31

Erhalt und Nutzung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit stellen zentrale Zielsetzungen einer nachhaltigen Intensivierung dar. Der Anbau von Zwischenfrüchten hat sich als effiziente Maßnahme für Grundwasser- und Erosionsschutz sowie die Stabilisierung von Bodenhumus etabliert. Bisher ist jedoch kaum wissenschaftlich fundierte Information vorhanden, ob durch Zwischenfrüchte auch wenig mobile Nährstoffe in ausreichender Menge mobilisiert werden können, um eine positive Wirkung auf eine nachfolgende Hauptkultur zu erzielen. Auf Basis eines Feldversuches mit 13 verschiedenen Zwischenfruchtarten und einer Schwarzbrache wird anhand von Boden- und Pflanzenuntersuchungen eine Datenbasis zur Nährstoffmobilisierung durch Zwischenfrüchte erstellt und deren Wirkung auf die Nährstoffaufnahme und Ertrag der nachfolgende Hauptfrucht bestimmt.

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