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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2017-04-30

Ziel einer geplanten Studie ist die wissenschaftliche Untersuchung von innovativen Unterteilungen in Pflanztöpfen. Es soll untersucht werden, ob durch Stege eine wirksame Unterbrechung des Wurzelraumes möglich ist und dadurch die Langwurzelausbildung unterbunden sowie die Haarwurzelbildung optimiert werden kann. In einer Studie könnte durch Versuche mit mehreren Pflanztopf-Prototypen aus Keramik, bei denen die Stege zur Unterteilung des Wurzelraumes in verschiedenen Varianten (kurz bis lang, niedrig bis hoch, schmal bis breit) ausgeprägt sind, erstmals wissenschaftlich untersucht werden. Damit wäre es möglich, die Wirksamkeit von Einbauten in Pflanztöpfen wissenschaftlich nachzuweisen. Weiters wäre es denkbar, durch Stimulation der Haarwurzelbildung auch positive Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit nachzuweisen. Damit könnten die Folgen von Stress (durch fallweise Trockenheit, fehlende Bewässerung sowie ungünstige Standorte) zumindest verringert werden und zur Resistenz der Pflanze beitragen. Dies könnte sowohl für Innenpflanzen als auch für Balkon- und Terrassenpflanzen von Vorteil sein.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2015-05-01 - 2016-12-31

Das Projekt „Nachhaltige Pflanzenmischungen für den pflegeleichten Einsatz im niederösterreichischen Gemeindegrün“ baut auf Forschungsarbeiten der im Jahr 2012 angelegten und 2013 und 2014 analysierten Versuchsflächen in Niederösterreich auf. Diese im Rahmen von „Natürlich bunt – Pflanzungen für das öffentliche Grün in Niederösterreich“ entwickelten regionalen Pflanzenmischungen werden im aktuellen Projekt somit in ihrem dritten Vegetationsjahr hinsichtlich der praktischen Anwendbarkeit ausgewertet und aufbereitet. Ziel ist es, Forschungserkenntnisse in die Praxis einzubringen und das gewonnene Wissen sowohl für das Beratungsteam der Aktion NIG wie auch generell für niederösterreichische Gemeinden und interessierte Fachleute zur Verfügung zu stellen. Die ökonomisch effizienten Pflanzenmischungen mit einem großen Anteil an ausdauernden Kräutern und Gräsern sind eine praktikable und vor allem nachhaltige Alternative zu reinen Sommerblumenansaaten oder -pflanzungen und Staudenpflanzungen im öffentlichen Grün.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2012-05-01 - 2015-04-01

Das vom Land Niederösterreich geförderte Projekt „Referenzflächen für die Staudenverwendung in Niederösterreich“(2008-2011; bearbeitet von der AG Pflanzenverwendung, BOKU Wien) hatte die Untersuchung von 7 verschiedenen Pflanztypen zum Inhalt. Der Referenztyp „Pflanzung mit Aussaat“ schnitt im Vergleich positiv ab: Unter Berücksichtigung der aktuellen Haupterfordernisse bei der Pflanzenverwendung im öffentlichen Grün – Optimierung von ökologischen und ökonomischen Werten bei Erhaltung eines ästhetischen Anspruches – erwies sich die „Pflanzung mit Aussaat“ als besonders praktikabel. Die niedrigen Herstellungskosten, ihre einfache Umsetzung und pflegeextensive Erhaltung machen sie zu einer ökologisch wertvollen Begrünungsvariante. Die Pflanzung mit Aussaat ist im Gegensatz zur reinen Ansaat sofort wirksam und eignet sich daher für den öffentlichen Gemeindefreiraum. Die Entwicklung und Untersuchung dieses Referenztyps erfolgte in der Gemeinde Waidhofen an der Thaya im nördlichen Granit und Gneishochland. Als über die Untersuchung hinausgehende erforderliche Optimierungsmaßnahmen wurden die zusätzliche Verwendung von Zwiebel.- und Knollenpflanzen sowie eine intensivere und gezieltere Pflege in der Anwuchsphase eruiert. Das aktuelle Projekt "Natürlich bunt" basiert auf den Erfahrungen und Ergebnissen der Referenzflächenuntersuchung von 2008 – 2011. Der sich als geeignet erwiesene Bepflanzungstyp „Pflanzung mit Ansaat“ soll im Rahmen einer weiterführenden Untersuchung optimiert und für die Anwendung in den unterschiedlichen naturräumlichen Regionen in NÖ ausdifferenziert sowie mittels 6 Testpflanzungen umgesetzt werden. Das Monitoring der Versuchsflächen und ihre wissenschaftliche Auswertung sind im Rahmen eines Anschlussprojektes für das Jahr 2014 geplant.

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