Institutsgeschichte


Institutsgeschichte

Mit der Gründung der damaligen Hochschule für Bodenkultur 1872 war der Obstbau ein fest integrierter Bestandteil im Landwirtschaftsstudium. 1921 wurde die erste selbstständige Lehrkanzel für Obst- und Gartenbau eingerichtet. In der weiteren Geschichte, etablierte sich unter Dr. Karl Duhan der obstbauliche Versuchsgarten in Wien Gerasdorf. Im Zuge der Neuordnung der akademischen Strukturen entstand 1975 das „Institut für Obst- und Gemüsebau“ an der nunmehrigen Universität für Bodenkultur Wien. Dozent Dr. Karl Pieber wurde 1983 zum ordentlichen Professor berufen und war maßgeblich an der Einführung des Studienzweigs Gartenbau und eines eigenen Lehrstuhls für Gartenbau beteiligt, den Frau o. Prof. Dr. Karoline Jezik seit 1993 leitet.

Als einzige österreichische universitäre Einrichtung im Garten-, Obst- und Weinbau nimmt das Institut eine zentrale Position in Forschung und Ausbildung ein. Zur Erfüllung dieser Aufgaben sind neben der Nutzung der eigenen Ressourcen Kooperationen mit anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen unerlässlich. Eigene Leistungen, die Erfolge der Absolventinnen und Absolventen und die Stimme des Erwerbsgartenbaus werden die Wege der weiteren Entwicklung mitbestimmen.